Energie-Psychotherapie & Achtsamkeit

Neues und Hintergründiges aus dem großen Feld der energetischen Psychologie.
Von Klopfakupressur über Intention bis zu Achtsamkeit.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Neue Serie: Meditation

Ab jetzt wird es "bunt" im E-P-Blog. Bunt im Sinne von "themenfremd". Zumindest auf den ersten Blick.

In den nächsten Wochen werden hier einige Artikel über Meditation erscheinen. Warum? Vor allem aus drei Gründen:
  1. Meditation hilft in der Psychotherapie, Körper und Emotionen besser wahr zu nehmen, besser zu bewältigen und zur Ruhe zu kommen.
  2. Meditation macht es leichter, den eigenen Körper zu spüren und körperliche Entsprechungen von Emotionen wahr zu nehmen. Das macht dann wieder all die Klopf- und Energietechniken leichter und effektiver (und manchmal sogar überflüssig). Meditation kann so gesehen als eine Form psychoenergetischer Therapie verstanden werden.
  3. Meditation macht Spaß.
Meditation ... eine lange Tradition im Buddhismus



Die Wikipedia fasst es schön zusammen: "Regelmäßige Meditation kann beruhigend wirken und wird des Öfteren in bestimmten Formen auch in der westlichen Medizin als Entspannungstechnik empfohlen. Die Wirkung, der meditative Zustand, ist neurologisch als Veränderung der Hirnwellen messbar. Der Herzschlag wird verlangsamt, die Atmung vertieft, Muskelspannungen reduziert [...] [4][5][6] Die Psychologin Sara Lazar konstatierte bei erfahrenem Meditieren deutliche Verdickungen in Bereichen der Großhirnrinde, die „für kognitive und emotionale Prozesse und Wohlbefinden wichtig sind“.[7][8]" (Quelle: wikipedia.de / 22. Juni 2011)

Wir reden hier allerdings nicht von irgendwelchen "Wohlfühl-CDs", die in großen Massen auf dem Esoterik-Markt zu finden sind, sondern von einer "aktiven" und "selbst gemachten" Meditation, die im eigenen Hirn und im eigenen Körper statt findet.

Naja ... "aktiv" und "selbst gemacht" ist wohl missverständlich. Die meisten Meditationsformen sind eher ein Gegenentwurf zu aktiven (modernen) Leben. Und die meisten ermöglichen es, Erfahrungen jenseits des Alltags-Selbst zu machen. Viele Menschen meditieren dementsprechend, um den "Sinn des Lebens" zu verstehen, "tiefere Erfahrungen und Einsichten" zu erleben oder "Erleuchtung" zu finden. Diesen religiösen Aspekt lasse ich hier im Blog weg.

Anmerkung: "Der Sinn des Lebens ist eine Schale Kirschen." Unter den ersten 10 Personen, die sich hier im Blog als regelmäßige Leser eintragen und mir dann entweder die Quellengabe zu diesem Satz oder eine gute Erklärung dazu posten, verlose ich einen Seminargutschein der Darmstädter Seminare in Höhe von 50,- Euro.

Vorschau:
  • Übersicht über Formen der Meditation
  • Vorübungen
  • Beschreibung und Übungen:
    - Konzentrationsmeditation (Gedanken, Worte, Bilder)
    - Achtsamkeitsmeditation (Vipassana, Achtsames Handeln)
    - Mischformen (Tor-Übung aus dem Quantum Entrainment, Tafeln von Chartes)
Zu allen Bereichen wird es Links, Buchtipps und Downloads geben.

Ich freue mich schon.

Links:
Meditation - Kernspinn im Nirvana
Meditation gives Brain a Charge, Study finds (englisch)

Buchtipps:
Buddha und die Wissenschaft vom Glück:
Ein tibetischer Meister zeigt, wie Meditation den Körper und das Bewusstsein verändert.
Yongey Mingyur Rinpoche / Vorwort von Daniel Goleman

Meditation für Skeptiker: 
Ein Neurowissenschaftler erklärt den Weg zum Selbst.
Ulrich Ott
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